
Warmwasserspeicher halten warmes Trinkwasser vor und stellen dieses, unabhängig von der Tageszeit, kontinuierlich zum Duschen, Baden oder Kochen zur Verfügung. Daher müssen Trinkwasserspeicher ständig aufgeheizt sein. Vor dem Hintergrund steigender Energiekosten ist daher eine möglichst gute Isolierung des Warmwasserspeichers sinnvoll, um Wärmeverluste zu reduzieren.
ErP-Label für Warmwasserspeicher
Was bei der Neuanschaffung eines Kühlschranks, einer Waschmaschine oder eines Fernsehers längst selbstverständlich ist, nämlich sich am Energieeffizienzlabel zu orientieren und ein möglichst energieeffizientes Produkt zu wählen, wird beim Kauf eines Warmwasserspeichers noch viel zu selten berücksichtigt. Dabei ist laut Umweltbundesamt alleine der Anteil des warmen Wassers am Gesamtenergieverbrauch von privaten Haushalten mit rund 15% schon größer als der Energieverbrauch für die gesamte Beleuchtung eines Hauses, die Unterhaltungselektronik und die Verbraucher wie Waschmaschine und Wäschetrockner zusammengenommen. Seit Ende September 2015 ist die Energieverbrauchskennzeichnung für Warmwasserspeicher bis zu einer Größe von 500 Litern gesetzlich vorgeschrieben, was nun endlich auch dem Endverbraucher bei Vergleich und Auswahl eine große Hilfe ist. Neben der Energieeffizienzklasse muss auch der Wärmeverlust (Stillstandverlust) des Speichers in Watt angegeben werden. Dies ist wichtig für den direkten Vergleich und zur Beurteilung eines Speichers, da beispielsweise die Energieklassen A und B bei einem 150 Liter Speicher mehr als 40W auseinanderliegen können.
Isoliermaterial und Dämmstärke
Als Material für die Dämmung von Warmwasserspeichern gibt es im Wesentlichen aufgeschäumte Kunststoffe wie Styropor oder Polystyrol, Polyester-Vlies Isolierungen oder auch die Vakuum-Wärmedämmung. Die Isolierung aus Polyester-Vlies hat von den drei genannten den schlechtesten Dämmwert, ist oftmals aber abnehmbar um den Speicherbehälter durch zu schmale Türöffnungen oder über enge Treppen einzubringen. Die Vakuum-Wärmedämmung hat den besten Dämmwert, ist aber auf Grund der Bauart nicht abnehmbar. Für unsere WiPower PV Speicher verwenden wir Neopor®, eine Weiterentwicklung des Dämmstoffklassikers Styropor. Kleine schwarze Perlen aus expandierendem Material mit einem Anteil an gemahlenem Graphit zur Wärmestreuung ergeben einen Werkstoff mit einer verbesserten Dämmleistung gegenüber herkömmlichem Styropor. Zudem besteht die Neopor® Isolierung aus passgenauen Formteilen, die zur Einbringung in beengten Umgebungen auch abnehmbar sind.
Neben der Auswahl des richtigen Isoliermaterials spielt natürlich besonders die Dämmstärke eine wesentliche Rolle für die Reduzierung des Wärmeverlusts eines Speichers. Das beste Material nützt nur wenig, wenn an der Dicke der Isolierung gespart wird. Mit bis zu 145 mm Dämmstärke (je nach Modell), verfügen unsere Warmwasserspeicher der Linien WiPower PV über eine besonders effektive Dämmung.
Informieren Sie sich vor dem Kauf Ihres nächsten Warmwasserspeichers und achten Sie unbedingt auf das Energielabel, denn eine effektive Isolierung reduziert Wärmeverluste und kann dadurch zu einem geringeren Energiebedarf beitragen.
Lesen auch unseren Beitrag zur abnehmbaren Isolierung bei unseren Speichern.